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  • Ausrichtung der kommunalen Energiepolitik auf übergeordnete Strategien (Energiestrategie 2050 des Bundes, 2000 Watt-Gesellschaft, nachhaltige Entwicklung).
  • Betrachtungshorizont: 2035, 2035, 2100
  • Planungshorizont und Aktualisierungsrhythmus: 12-15 Jahre


Im Energiebereich gibt die Energiestrategie 2050 des Bundes die Richtung der kommunalen Entwicklung vor. Gemeinden sind aufgefordert, ihren Beitrag an die Umsetzung der Energiestrategie 2050 zu leisten.

Die Ausrichtung der kommunalen Energiepolitik auf übergeordnete Ziele und ihre lokale Umsetzung verlangt nach strategischer Planung. Das wichtigste strategische Instrument vieler Gemeinden ist sicher das Leitbild, welches im Vorfeld oder zu Beginn einer Ortsplanungsrevision breit unter Mitwirkung der Bevölkerung erarbeitet und diskutiert wird. Es definiert die Leitsätze für die wirtschaftliche Entwicklung einer Gemeinde, das angestrebte Bevölkerungswachstum, den Umgang mit den natürlichen Ressourcen und das kulturelle und soziale Zusammenleben einer Gemeinde. Für den Bereich Energie werden Ziele in Bezug auf quantitative Energieversorgung, aber auch über die Qualität der Energie – ob erneuerbar und aus heimischen Ressourcen – festgehalten.

Ein Leitbild wird normalerweise für einen Zeitraum von 12-15 Jahren erarbeitet. Vor dem Beginn einer neuen Ortsplanungsrevision wird eine Rückschau auf den vergangenen Planungszyklus gehalten.

Die begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel, Ressourcen sollen systematisch auf die lang- und mittelfristigen Ziele ausgerichtet werden. Damit dies möglich ist, müssen die natürlichen Voraussetzungen sowie die strukturellen Rahmenbedingungen bekannt sein. Eine Gemeinde benötigt Kenntnisse über Ihre Stärken, Schwächen und Rahmenbedingungen, um die für sie richtigen Entwicklungsziele verfolgen zu können. Regelmässig muss sie zudem Rechenschaft über die Erreichung der Ziele und den Einsatz der Mittel ablegen. In diesem Prozess der langfristig-strategischen Ausrichtung leisten Indikatoren Unterstützung. Um ganzheitliche Aussagen über die Entwicklung einer Gemeinde machen zu können, müssen aus verschiedenen Zielbereichen Indikatoren zu einem Indikatorenset zusammengefügt werden.

Programme wie Klimabündnis-Städte Schweiz (KBSS), Cercle Indicateurs, Energie-Regionen oder Energiestadt unterstützen Gemeinden in ihren Aktivitäten.

Netzwerke nutzen

Folgende Gemeinde- und Städte-Zusammenschlüsse und sowie nationale und internationale Programme und Netzwerken bieten eine Fülle von Informationen an und ermöglichen de Erfahrungsaustausch unter Gemeinden:

  • Nationale Netzwerke und Programme:

Cercle Indicateurs: Nachhaltigkeitsindikatoren für Kantone und Gemeinden: Eine Plattform aus Bundesämtern, Kantonen und Städten, welche eine Kernindikatoren-Set für ein Monitoring und Benchmarking der nachhaltigen Entwicklung pflegen…

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