Viele Gemeinden übertragen den Energie und Wasserverbrauch ihrer Liegenschaften im Rhythmus der Energierechnungen: Quartalsweise, halbjährlich oder gar erst rückwirkend zu Jahresbeginn: Dann wird der Ordner hervorgeholt, in welchem die Rechnungen abgelegt wurden. Für den langfristigen Überblick ist das gut, aber: was war schon wieder im letzten Mai? Warum steigt hier der Wasserverbrauch so stark an? Und warum ist im Sommer, als doch das Schulhaus leer stand, der Stromverberbrauch höher als in den letzten beiden Jahren? Diese Fragen können nur beantwortet werden, wenn der Strom- und Wasserverbrauch direkt am Zähler erhoben wird und zwar von derjenigen Person, welche das Gebäude gut kennt: Den Hauswarten. Es lohnt sich, Tabellen einzurichten den Energieverbrauch monatlich, oder sogar wöchentlich zu erfassen und dabei auch in einer kurzen Notiz zu aussergewöhnliche Umständen festzuhalten. Wenn gebaut wird, oder ein Gebäude ausser ordentlich genutzt wird, sei es mit Festwochen, Theatern oder als Ferienlager, dann lohnen sich sogar das Erfassen in kürzeren Abständen. Hier gilt:
Häufiger ist mehr!







