MINERGIE®-Standards

Minergie-Standards werden von einem privaten Trägerverein herausgegeben, sind als Marke gesetzlich geschützt und orientieren sich an der SIA Norm 380/1. Stufenweise werden diese Anforderungen verschärft. Während Minergie sich nahe an den gesetzlichen Anforderungen mit einem 10% geringeren Energieverbrauch und einer obligaten Komfortlüftung, wird die beste Stufe Minergie A zu einem Plus-Energie-Gebäude. Das Zusatzmodul ECO, welches…

Monitoring

Monitoring ist ein Überbegriff für alle Arten der unmittelbaren systematischen Erfassung (Protokollierung), Messung, Beobachtung oder Überwachung eines Vorgangs oder Prozesses. Die wiederholte regelmäßige Durchführung ist ein zentrales Element. Mit dem Vergleich der Ergebnisse lassen Schlussfolgerungen ziehen.  Beim beobachteten Ablauf oder Prozess kann steuernd eingegriffen werden, sofern dieser nicht den gewünschten Verlauf nimmt. Für die Energie-…

Norm

Nach der Definition der Internationalen Normenorganisation (International Organization for Standardization; ISO) ist eine technische Norm eine «technische Spezifikation bzw. ein Dokument, das der Öffentlichkeit zugänglich ist, in Zusammenarbeit mit allen interessierten Kreisen und mit deren Konsens oder allgemeiner Billigung aufgestellt wird, sich auf die vereinten Ergebnisse von Wissenschaft, Technik und Erfahrung stützt, den grössten Nutzen…

Nutzerverhalten

Das Verhalten der Nutzenden kann die Energiebilanz eines Gebäudes massgeblich beeinflussen. Wie das Nutzerverhalten in der Bewertung eines Gebäudes einfliesst, ist je nach Tool unterschiedlich: Der Gebäudeausweis der Kantone GEAK bewertet die Energieeffizienz eines Gebäudes unabhängig vom Verhalten der Nutzenden, beim Kommunikationsinstrument Display geht es gerade darum, das Nutzerverhalten auszuweisen und anzusprechen

Planung und Projektierung von Bauvorhaben

Bei der Planung und Projektierung von Bauvorhaben muss für die Erteilung der Baubewilligung die Einhaltung der Energiegesetzgebung nachgewiesen werden (Energienachweise). Für die Anforderungen der Energiegesetzgebung im Baubereich werden durch die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) Mustervorschriften (MuKen) erarbeitet. Diese repräsentieren den gemeinsamen Nenner der Kantone. Die aktuell geltenden Mustervorschriften stammen aus dem Jahr 2015 und stehen…

Primärenergie

Energiemenge in der natürlich vorkommenden Energieform. Primärenergieträger sind Ausgangsstoffe für Energieumwandlungsprozesse und stehen direkt in der Natur zur Verfügung (zum Beispiel Erdöl, Uran, Biomasse). Sekundäre Energieträger werden aus Primärenergieträgern durch Umwandlung erzeugt (z. Beispiel Treibstoffe).

Primärenergieträger

Dies sind Energieträger, die (noch) keiner Umwandlung oder technischen Aufbereitung unterzogen wurden; sie befinden sich im naturbelassenen Zustand. Primärenergieträger sind: Rohöl, Erdgas, Hole, Torf, Natururan bzw. Kernenergie, Holz und andere Biomasse, Wind-, Gezeiten-, Wellen-, Meeresströmungs- und Wasserkraft, Sonnenstrahlung, Erd- und Umgebungswärme. Als Primärenergieträger gelten zudem – obwohl nicht mehr naturbelassen – Müll und Industrieabfälle. Ein…

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement bezeichnet sämtliche Aktivitäten, die eine Organisation zur Definition ihrer Qualitätspolitik und zu deren Umsetzung unternimmt. Der Begriff Qualität selbst meint die Beschaffenheit, die ein Gegenstand, ein Produkt, ein Prozess oder eine Dienstleistung notwendig haben müssen, um vereinbarten Mess- bzw. Beurteilungskriterien zu genügen.