KBOB

Konferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Hand. Die KBOB wurde 1968 als Koordinationsgremium der Bauorgane des Bundes ins Leben gerufen, namentlich für Fragen des Submissionswesens, der Teuerungsabgeltung auf Bauleistungen und der Architekten- und Ingenieurhonorare.

Heute vertritt sie die Interessen ihrer Mitglieder als Bauherr sowie Liegenschaftseigentümer und -besitzer. Zusammen mit ihren Mitgliedern will die KBOB den wirtschaftlichen Mitteleinsatz über den gesamten Lebensweg der Immobilien unter Berücksichtigung kultureller und ökologischer Aspekte des Bauens sicherstellen.

Der KBOB gehören folgende Mitglieder an:

Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)
armasuisse Immobilien
Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH)
Bundesamt für Verkehr (BAV)
Bundesamt für Strassen (ASTRA)
Schweizerische Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz (BPUK)
Schweizerischer Gemeindeverband (SGV)
Schweizerischer Städteverband (SSV)

Suffizienz

Der Begriff Suffizienz steht für „das richtige Mass“, bzw. „ein genügend an“. Verstanden werden kann die Suffizienz als Änderungen der vorherrschenden Konsummusters. Das Konzept der Suffizienz berücksichtigt dabei natürliche Grenzen und Ressourcen und bemüht sich somit eines möglichst geringen Rohstoffverbrauchs. Suffizienz wird oft im Zusammenhang mit dem Begriff „nachhaltiger Konsum“ gebraucht. Der Begriff steht hierbei…

2’000-Watt-Gesellschaft

Das Modell der 2’000-Watt-Gesellschaft sieht vor, dass weltweit jeder Person für die Deckung sämtlicher Bedürfnisse (auch für die Herstellung von Produkten oder Energieumwandlungsverlusten) eine Dauerleistung von 2000 Watt zur Verfügung steht. In der Schweiz bedeutet dies eine kontinuierliche Absenkung des Energiebedarfs von (Stand 2012) 5‘900 Watt auf 2’000 Watt-Dauerleistung pro Jahr. Dadurch soll das langfristige…

Anwendungszweck

Das Projekt Erfolgsfaktoren von Gebäude-Energiebuchhaltung  und Energie- und CO2-Bilanzierung in Städten und Gemeinden hat zum Ziel, Faktoren für den erfolgreichen Einsatz von Energiekennzahlen auf Gemeindeebene zu definieren. Die Vielfalt an Instrumenten ist gross und eine der wichtigsten Fragen bei der Wahl eines Instrumentes ist der Anwendungszweck der Kennzahlen und der Instrumente. Denn der Einsatz von…

Audit

Ein Audit beurteilt, ob die Mittel und Verfahren, welche zum Erzielen eines Ergebnisses eingesetzt werden, entsprechend den geltenden Regeln und Standards eingesetzt werden. Beim Energiestadt-Audit wird der Ist-Zustand analysiert und ein Vergleich der ursprünglichen Zielsetzungen mit den tatsächlich erreichten Zielen ermittelt. Das Audit dient auch dazu, allgemeine Probleme oder Verbesserungsbedarf aufzuspüren.

Benchmark

Benchmarking (sinngemäß „Maßstäbe vergleichen“) bezeichnet den Vergleich von Ergebnissen. Beim Benchmark von Gemeinden, Regionen oder Kantonen ist es wichtig, dass die Kennzahlen, welche zum Vergleich herangezogen werden, auf einer gemeinsamen Verständnisbasis, einer klar definierten Bezugsgrösse und einer vergleichbaren Struktur erhoben wurden. Je vielfältiger die Einflussfaktoren auf einen bestimmten Zielbereich sind und je breiter ein Zielbereich…

Berichterstattung

Unter einem Reporting wird eine Zusammenstellung bzw. ein Bericht verstanden, die/der die für die Zielgruppe relevanten Informationen enthält. Zur Verdeutlichung ist es empfehlenswert, mit Grafiken und Diagrammen zu arbeiten, damit komplexere oder langfristige Zusammenhänge übersichtlich und verständlich dargestellt sind. Ein guter Report geht noch darüber hinaus, indem im Idealfall Hinweise und Auswertungen mit Einschätzungen und…

Bilanzierungsbereiche

Unter Bilanzierungsbereich werden die Eine der wesentlichsten Fragen der Bilanzierung ist, über welche Bereiche und in welchem Detaillierungsgrad bilanziert wird. Nicht für alle Verbrauchssektoren sind auf allen Ebenen des Gemeinwesens der Schweiz Zahlen erhältlich oder können mit einem angemessenen Aufwand erhoben werden. In Statistiken und Analysen des Bundes, z.B. in der Gesamtenergiestatistik und der Analyse…