Das Projekt Erfolgsfaktoren von Gebäude-Energiebuchhaltung  und Energie- und CO2-Bilanzierung in Städten und Gemeinden hat zum Ziel, Faktoren für den erfolgreichen Einsatz von Energiekennzahlen auf Gemeindeebene zu definieren. Die Vielfalt an Instrumenten ist gross und eine der wichtigsten Fragen bei der Wahl eines Instrumentes ist der Anwendungszweck der Kennzahlen und der Instrumente. Denn der Einsatz von Energiekennzahlen verlangt Planung: Es spielt eine Rolle, ob die Kennzahlen für den optimalen Betrieb eines Gebäudes dienen sollen oder für einen Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden im Rahmen eines Nachhaltigkeitsprogramms. Je nach Anwendungszweck werden an die Konzeption der Datenerhebung, -verarbeitung, -auswertung und Berichterstattung unterschiedliche Anforderungen gestellt. Er bestimmt, welche Daten vorliegen müssen oder mit welchem Aufwand sie erhoben werden (können). Im Kapitel Anwendungszwecke werden einerseits die Anforderungen an das Erhebungskonzept und an die Kennzahlen, andererseits Anforderungen an ein geeignete Hilfsmittel dargestellt. Die Kategorisierung der Anwendungszwecke orientiert sich am Aktivitätenzyklus auf Gemeindeebene:

  • Von den langfristigen Entwicklungszielen, wie sie in einem Gemeinde-Leitbild verabschiedet sind (dafür wären die Kernindikatoren Cercle Indicateurs geeignet),
  • zur räumlich verorteten Energieplanung und/oder der Erstellung eines Energiekonzeptes,
  • weiter zur Planung und Projektierung einer Bebauung und
  • den Betrieb der Gebäude (Energiebuchhaltungstools und Energie-Managementsysteme sind hier die geeigneten Mittel), über ein
  • Controlling hin zum
  • Monitoring und
  • Benchmark bis hin zur
  • Berichterstattung.

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