Monitoring ist ein Überbegriff für alle Arten der unmittelbaren systematischen Erfassung (Protokollierung), Messung, Beobachtung oder Überwachung eines Vorgangs oder Prozesses. Die wiederholte regelmäßige Durchführung ist ein zentrales Element. Mit dem Vergleich der Ergebnisse lassen Schlussfolgerungen ziehen. Beim beobachteten Ablauf oder Prozess kann steuernd eingegriffen werden, sofern dieser nicht den gewünschten Verlauf nimmt.
Für die Energie- und Klimapolitik ist Monitoring eminent wichtig. Nur durch ein fundiertes Monitoring kann festgestellt werden, ob die postulierten Ziele der Senkung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen erreicht werden oder nicht. Das Monitoring lässt Rückschlüsse auf die Wirksamkeit der ergriffenen Massnahmen zu. Beim àMonitoring wird über einen längeren Zeitraum eine Messgrösse systematisch beobachtet. Gemeinden verabschieden Leitbilder und politische Massnahmenpakete. Eine Verknüpfung dieser Leitbilder mit einem systematischen Monitoring erlaubt festzustellen, ob sich die Gemeinde in die gewünschte Richtung entwickelt und ermöglicht erst die Berichterstattung/Reporting an die je nach Fragestellung zuständigen Gremien. Aufgrund der Ergebnisse des Monitorings und der Berichterstattung können neue Strategien und Massnahmenpakete verabschiedet werden. Ein Monitoring ist langfristig ausgerichtet und soll langfristige Trends erfassen. Es dient nicht dazu, den Erfolg einzelner Massnahmen festzustellen (Controlling, Erfolgskontrolle). Monitorings basieren auf einzelnen Indikatoren, welche stellvertretend für einen Zielbereich stehen.
Hilfsmittel für ein Monitoring sind:
- Stratus
- EnerCoach
- Excel
- Kernindikatorenset des Cercle Indicateurs
- EcoSpeed Regio
Anforderungen an Tools und Software zum Monitoring sind:
- Definition für ein Monitoring geeigneter Kenngrössen
- Klare Bezugsgrössen
- Erstellen von Zeitreihen
- Hinterlegung von klar definierten Methoden
- Gute Dokumentation
- Gute Berichtsfunktionen
- Schnittstellen und Exportmöglichkeiten von Daten und Grafiken
