Benchmarking (sinngemäß „Maßstäbe vergleichen“) bezeichnet den Vergleich von Ergebnissen. Beim Benchmark von Gemeinden, Regionen oder Kantonen ist es wichtig, dass die Kennzahlen, welche zum Vergleich herangezogen werden, auf einer gemeinsamen Verständnisbasis, einer klar definierten Bezugsgrösse und einer vergleichbaren Struktur erhoben wurden. Je vielfältiger die Einflussfaktoren auf einen bestimmten Zielbereich sind und je breiter ein Zielbereich ist, desto schwieriger ist es, korrekte Vergleiche anzustellen. Von den drei in den Zielbereichen Energie und Klima definierten Indikatoren des Cercle Indicateurs eignen sich für Kantone keiner und für Städte einer (erneuerbare Energien) und einer bedingt (Energieverbrauch) für einen Quervergleich. Trotzdem ist Benchmarking ein wichtiges Instrument, um den Wettbewerb zwischen den Gemeinden und Städten zu fördern und um Diskussionen über die auschlaggebenden Einflussfaktoren des Ergebnisses und das Verbesserungspotential anzuregen. Um die methodischen Schwierigkeiten zu umgehen, wird deshalb oft der Durchschnittswert der Gruppe oder der nächst grösseren Ebene des Gemeinwesens als Benchmark herangezogen wie z.B. in den Energiedaten für St. Galler Gemeinden1 oder im Energiespiegel Luzerner Gemeinden2.

Quellen

  1. Kanton St. Gallen, Amt für Umwelt und Energie, (2016): Energiedaten St. Gallen Gemeinden. (http://www.umwelt.sg.ch/home/Themen/Energie/energiedaten.html [Stand 7.12.2016]).
  2. Kanton Luzern, Umwelt und Energie, (2016): Energiespiegel für Gemeinden. (https://uwe.lu.ch/themen/energie/daten_zu_energie/energiespiegel_gemeinden [Stand 7.12.2016]).

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