Das GHG Protocol (Greenhouse Gas Protocol) ist eine private, transnationale Standardreihe zur Bilanzierung von Treibhausgasen inkl. Berichtswesen. Es wird vorwiegend in Unternehmen eingesetzt, aber auch im öffentlichen Bereich. Städte, die dem Global Convenant of Mayors for Climate & Energy angehören, haben sich zu einer Bilanzierung nach GHG verpflichtet. In der Schweiz sind dies (Stand September 2018): Ayent-Anzère, Basel, Bern, Crans-Montana – Association des Communes, Fribourg, Genève, La Chaud de Fonds, Lausanne, Martigny, Montreux, Neuchâtel, Nyon, Vevey, Zürich1. Für Städte und Gemeinden werden die Emissionen in 6 Kategorien erfasst:

  • Stationäre Energie (vor allem aus dem örtlichen Verbrauch fossiler Brennstoffe)
  • Transport
  • Entsorgung
  • Industrieprozesse und Produktnutzung (IPPU)
  • Land- und Forstwirtschaft, sonstige Landnutzung (AFOLU)
  • alle sonstigen Emissionen, die außerhalb der geographischen Grenzen der Körperschaft entstehen als Ergebnis von Aktivitäten innerhalb der Grenzen

Dabei kann auf einem Gundniveau mit den Bereichen stationäre Energie, Transport und Entsorgung oder mit sämtlichen Bereichen bilanziert werden. Das GHG Protocol umfasst ebenfalls Standards zu Klimaschutzzielen und -massnahmen. Das GHG Protocol strebt an, dass sich die Daten von Gebietskörperschaften aggregieren lassen, dennoch sind Doppelerfassungen nicht ausgeschlossen2.

Quellen

  1. https://www.globalcovenantofmayors.org/regions/
  2. https://de.wikipedia.org/wiki/GHG_Protocol

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