Lokaler Leuchtturm als Katalysator

Den Einstieg in eine kommunale Energiestrategie zu finden, ist nicht immer einfach. Die Notwendigkeit einer Strategie wird von den verschiedenen Akteuren unterschiedlich beurteilt. Die Zeitaufwand und die Kosten oft nicht in einem guten Verhältnis zum Nutzen einer Strategie gesehen. Zudem spielt die Erfahrung, dass viele Konzepte und Papiere in der Schublade verschienden, den Skeptikern in…

Vergleichbarkeit und Standardisierung

Was soll verglichen werden? Sollen der Energieverbrauch der eigenen Gebäude Gebäude über mehrere Jahre ausgewiesen werden und die Entwicklung verglichen werden? Oder reicht es, wenn die Entwicklung des Verbrauchs der eigenen Gebäude bekannt ist – ohne Vergleich mit anderen? Soll der Effekt von Sanierungsmassnahmen nachgewiesen werden oder vor allem die Auswirkungen des Verhalten der Nutzenden?…

GIS und Datenquellen

Für die Bearbeitung einer räumlichen Energieplanung ist eine GIS-Software Voraussetzung. Die quelloffene, frei verfügbare OpenSource Software QGIS stellt dabei eine gute Wahl dar. Informationen für eine Energieplanung stellen Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) Wärmekataster Gemeinde-Eenrgiespiegel Potentialkarten erneuerbarer Energien (Solarkataster, Geothermie) dar. Dabei sind Punktdaten sind mit den Landeskoordinaten georeferenziert, aggregierte Hektardaten beziehen sich auf den üblicherweise…

Werkzeuge für eine zukunftstaugliche Wärmeversorgung

EnergieSchweiz für Gemeinden hat mit «Räumliche Energieplanung – Werkzeuge für eine zukunftstaugliche Wärmeversorgung» Informationen über den Ablauf einer Energieplanung zusammengestellt. Bei diesen Werkzeugen handelt es sich weder um eine Methode noch um eine Hilfsmittel oder Tool, sondern um eine Dokumentation für Fachpersonen und kommunale Behörden. In knapper Form werden sämtliche relevanten Informationen zur Erarbeitung einer…

Erfahrungen anderer nutzen

Von den Erfahrungen anderer kann man nicht nur profitieren, manchmal wirken die „Erfas“ wie Selbsthilfegruppen:  Erfasst Ihr in Eurer Energiebuchhaltung jedes einzelne städtische WC? Wie geht ihr mit Liegenschaften aus dem Finanzvermögen um? Was kann man machen, wenn die Nutzenden eines Gebäudes partout nicht einsehen wollen, dass sie nur stosslüften sollten und die Fenster nicht…

Netzwerke nutzen

Folgende Gemeinde- und Städte-Zusammenschlüsse und sowie nationale und internationale Programme und Netzwerken bieten eine Fülle von Informationen an und ermöglichen de Erfahrungsaustausch unter Gemeinden:

  • Nationale Netzwerke und Programme:

Cercle Indicateurs: Nachhaltigkeitsindikatoren für Kantone und Gemeinden: Eine Plattform aus Bundesämtern, Kantonen und Städten, welche eine Kernindikatoren-Set für ein Monitoring und Benchmarking der nachhaltigen Entwicklung pflegen…

Messbare Ziele festlegen

Viele kommunale Energievoraben nennen qualitative Ziele: Mehr erneuerbare Energien, weniger Treibhausgasemissionen, gestiegerte Energieeffizient. Nur wenige Gemeinden verfügen über quantitative Ziele, welche sich auch messen und überprüfen lassen. Doch realistische, messbare Ziele zu setzen in einem Zeitraum, in welchem sie auch erreicht werden können, hilft. Viele kommunale Energievoraben nennen qualitative Ziele: Mehr erneuerbare Energien, weniger Treibhausgasemissionen,…

Konzentration zu Beginn!

Wie können so viele Liegenschaften im Auge behalten werden? Wie erfasst man am besten die Zahlen, so dass man im nächsten Jahr nicht die ganzen Prozesse überarbeiten muss? Konzentration zu Beginn hilft: Nicht angestrengte, kopf- und gehirnverenkende Konzentration, sondern Konzentration auf das Wesentliche: Auf ein Gebäude, das besonders interessiert, dass immer wieder Fragen aufwirft, das…

Häufiger ist mehr!

Viele Gemeinden übertragen den Energie und Wasserverbrauch ihrer Liegenschaften im Rhythmus der Energierechnungen: Quartalsweise, halbjährlich oder gar erst rückwirkend zu Jahresbeginn: Dann wird der Ordner hervorgeholt, in welchem die Rechnungen abgelegt wurden. Für den langfristigen Überblick ist das gut, aber: was war schon wieder im letzten Mai? Warum steigt hier der Wasserverbrauch so stark an?…

KBOB

Konferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Hand. Die KBOB wurde 1968 als Koordinationsgremium der Bauorgane des Bundes ins Leben gerufen, namentlich für Fragen des Submissionswesens, der Teuerungsabgeltung auf Bauleistungen und der Architekten- und Ingenieurhonorare.

Heute vertritt sie die Interessen ihrer Mitglieder als Bauherr sowie Liegenschaftseigentümer und -besitzer. Zusammen mit ihren Mitgliedern will die KBOB den wirtschaftlichen Mitteleinsatz über den gesamten Lebensweg der Immobilien unter Berücksichtigung kultureller und ökologischer Aspekte des Bauens sicherstellen.

Der KBOB gehören folgende Mitglieder an:

Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)
armasuisse Immobilien
Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH)
Bundesamt für Verkehr (BAV)
Bundesamt für Strassen (ASTRA)
Schweizerische Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz (BPUK)
Schweizerischer Gemeindeverband (SGV)
Schweizerischer Städteverband (SSV)