Die CO2-Emissionen sind ein Indikator für den Zielbereich Klima aus dem Kernindikatorenset des Cercle Indicateurs. Der Klimawandel als Folge der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen gehört zu den grössten Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung. Er wirkt sich in unterschiedlichen Regionen der Erde unterschiedlich aus. Folgen des Klimawandels sind beispielsweise anhaltende Dürren, extreme Wetterereignisse, Veränderungen der Landschaften und der Ökosysteme oder der Anstieg des Meeresspiegels. In der Schweiz sind die alpinen Gebiete durch die Auswirkungen besonders betroffen. Die Industrieländer stossen durch ihren Verbrauch direkt und indirekt (Importe) überproportionale Mengen an Treibhausgasen aus. Darum sind vor allem sie angehalten, Massnahmen zum Schutz des Klimas und zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels in betroffenen Ländern umzusetzen. Treibhausgase entstehen in erster Linie beim Verbrauch fossiler Energieträger, somit ist dieser Zielbereich eng mit den Zielbereichen „Energieverbrauch“ und „Energiequalität“ verbunden. Als Indikator werden für Kantone die Energetischen stationären und mobilen CO₂-Emissionen pro Einwohner/in und Jahr ausgewiesen. Diese werden mittels des EcoRegion-Rechners der Firma Ecospeed geschätzt. Für Städte werden die primärenergie-basierten Treibhausgas-Emissionen pro Einwohner/in und Jahr ausgewiesen. Deren Berechnung des Indikators orientiert sich an der Bilanzierungssoftware ECORegion in der Version PRO 3.0. Dabei gelten folgende Rahmenbedingungen (KBSS-Standard):

  • Berechnung der CO2-Äquivalente nach SAR (IPCC 2nd Assessment Report)
  • Einbezug energetischer und nicht-energetischer Treibhausgasemissionen
  • Einbezug Flugverkehr
  • Die Landnutzungsänderungen werden nicht berücksichtigt.

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